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<title type="text/html" mode="escaped">Alba-Blog</title>
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<info type="text/html" mode="escaped">Diskussionen zum Thema Alba</info>
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<author><name>Alex Tolar</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Demo Mindestlohn Abfallwirtschaft</title>
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<updated>2009-12-10T20:51:28+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">ALBA-BLOG: Warum?</title>
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&lt;p&gt;In den letzten Jahren haben die ALBA-Besitzer Axel und Eric Schweitzer sich ein Müllimperium zusammengekauft. Sie sind ganz große Spieler im deutschen Müllmarkt und sie haben eigene Spielregeln aufgestellt: Arbeitnehmerrechte und Tariflöhne kommen da nicht vor. 
Auch Mindestlöhne lehnten die Gebrüder Schweitzer immer ab. Doch damit haben sie sich nicht durchgesetzt, denn jetzt gibt es einen Mindestlohn-Tarifvertrag für die Abfallwirtschaft. Er wird, falls ihn der Gesetzgeber, wie beabsichtigt, ins Entsendegesetz aufnimmt, auch für nicht tarifgebundene Unternehmen wie ALBA verbindlich sein.
ALBA-Blog schaut hinter die Müllkulissen der Gebrüder Schweitzer. Sehen Sie selbst!&lt;/p&gt;

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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">BDE-Präsident Kurth will nach Köln</title>
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&lt;p&gt;ALBA-Vorstand will wieder in die Politik&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) droht erneut eine Führungskrise. Peter Kurth, erst seit einem halben Jahr Präsident des BDE, soll CDU-Kandidat für die Oberbürgermeister-Wahl in Köln werden, die Ende August stattfindet. Kurth ist seit 2001 Vorstandsmitglied der Berliner Alba AG, zu der auch das Recycling-Unternehmen Interseroh gehört, das seinen Hauptsitz in Köln hat. Dort residiert seit kurzem auch der Interseroh-Chef Axel Schweitzer, einer der beiden Eigentümer der Alba AG. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Peter Kurth gilt als Wirtschaftsliberaler. Er gehört seit 1977 der CDU an. In Berlin war er lange Zeit bei der Deutschen Bank und der Kreditbank tätig, ehe er vom Berliner Finanzsenator Elmar Pieroth 1994 zum Staatssekretär ins Berliner Abgeordnetenhaus berufen wurde. Nach fünf Jahren in diesem Job wurde er für kurze Zeit Finanzsenator. Nach dem Bruch der Großen Koalition 2001 endete seine Amtszeit mit dem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen den damals Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wunderschön wie BILD über seine Chancen berichtet: &quot;Räumlich ein Heimspiel: Kurth wurde im benachbarten Siegburg geboren. Politische ein schwieriger Akt: In Umfragen liegt der gemeinsame Kandidat von SPD/Grünen bei über 50 Prozent. Und die FDP hat einen eigenen Kandidaten.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann lässt BILD die Katze aus dem Sack: &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Aber nützen wird Kurth seine Kandidatur sicher: Entweder er siegt oder wird nach der Bundestagswahl im September oder der NRW_Landtagswahl 2010 belohnt.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wieder einer, der weich fällt. &lt;/p&gt;

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<updated>2009-05-12T14:06:56+02:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">CDU-Politiker Friedrich Merz hat Interseroh-Aufsichtsrat den Rücken gekehrt</title>
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&lt;p&gt;EUROPATICKER, 4. März 2009, meldet:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;CDU-Politiker Friedrich Merz hat Interseroh-Aufsichtsrat den Rücken gekehrt&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der CDU-Politiker Friedrich Merz (54) ist am Ende Februar 2009 aus dem Aufsichtsrat der Kölner Interseroh–Gruppe ausgeschieden. Der Aufsichtsrat von Interseroh wird von Eric Schweitzer geleitet. Sein Stellvertreter ist Friedrich Carl Janssen. Der Banker (Sal. Oppenheim) gilt als knallharter Stratege, wie die Financial Times Deutschland unlängst schrieb. Auch AIR-BERLIN Chef Joachim Hunold gehört dem Aufsichtsrat an.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Interseroh war im letzten Monat in das Visier der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) geraten. Danach prüft die Bonner Behörde derzeit eine Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2008, die das Unternehmen am 23. Januar 2009 und damit mehr als drei Wochen nach dem Ende des Fiskaljahres herausgegeben hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 21. Januar 2009 hatten die Brüder Axel und Eric Schweitzer bei Interseroh nach gut zwei Jahren die &#039;Satzungsmehrheit&#039; bei 75,003 Prozent überschritten. Die Aktien der Interseroh SE werden über die Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH &amp;amp; Co. KG gehalten, die je hälftig den beiden Eignern des Berliner Entsorgungskonzerns ALBA gehören. Seit Beginn der „feindlichen Übernahmeaktivitäten“ hatte sich der Aktienkurs zunächst bis etwa Juni 2008 auf 64,50 EURO. Auf diesem Niveau verharrte der Kurs etwa zwei Monate. Dann begann der jähe Fall. Anfang März 2009 lag er noch bei etwas über 30 EURO.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: EUROPATICKER, 4. März 2009&lt;/p&gt;

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<updated>2009-03-04T22:31:27+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">	 Alba macht Kohle wegen der Verschrottungsprämie</title>
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&lt;p&gt;Hermann schreibt mir:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&quot;Jetzt wissen wir, wem wir die Prämie zu verdanken haben:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die Recyling-Industrie sieht in der Verschrottungsprämie einen positiven Impuls fürs Geschäft. Pro Auto falle etwa eine Tonne Metallschrott
an, die etwa 150 Euro einbringe, schreibt die &#039;Wirtschaftswoche&#039; und zitiert den Chef des Recyclingunternehmens Interseroh, Axel Schweitzer, dessen
Unternehmen mehr als 90 Schrottplätze gehören: &#039;Wir reden bei der Umweltprämie immerhin über ein Gesamtvolumen von fast 90 Millionen Euro.&#039; Viele Altautos würden damit künftig nicht mehr nach Osteuropa oder Südafrika verkauft, sondern in Deutschland verschrottet.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/448732/index.do&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-31T19:58:18+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Neujahrsempfang mit Friede Springer (BILD), Millionen für Zukäufe und Niedriglöhne für die Arbeiter</title>
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&lt;p&gt;Neujahrsempfang in Berlin: Während die Arbeiter mit Niedriglöhnen abgespeist werden oder verkürzt arbeiten müssen, feiern die ALBA-Eigentümer Axel und Eric Schweitzer am 24. Januar abends mit 800 prominenten und weniger prominente Gästen. Friede Springer (BILD) ist gekommen und der langjährige ZDF-Intendant Dieter Stolte. Ort der Festivität: Das historische Rittergut Domäne Dahlem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Schwein am Spieß mag ich gar nicht“, meckert Großverlegerin Springer über das rustikale Essen. Sie esse im Winter gerne Sauerkraut, klärt sie die Gästen auf, wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts. Ob sie das im übertragenen Sinn gemeint hat? Axel und Eric Schweitzer jedenfalls verstehen sich bestens in Sachen Vitamin C. Denn beste Beziehungen zu Politik, Wirtschaft und Medien sind eines ihrer Erfolgsrezepte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angela-Merkel-Freundin Springer ist das große Vorbild der Schweitzer-Brüder. Sie wolle das neue Jahr positiv angehen, schreibt die langjährige ALBA-Aufsichtsrätin den Schweitzers ins Stammbuch. Das dürfte ihr nicht schwer fallen. Mit einem Privatvermögen von 3,2 Milliarden US-Dollar (2007) gehört das ehemaligen Kindermädchen im Hause Springer laut Forbes zu den vier reichsten deutschen Frauen. Und auf der Rangliste der deutschen Milliardäre belegt sie den Platz 26.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die Gebrüder Schweitzer wollen ganz hoch hinaus. „Wir wollen führender Umweltdienstleiter und Rohstoffverwerter werden“, sagt Axel Schweitzer in Dahlem. Und Bruder Eric verriet der Berliner Morgenpost, die ALBA-Gruppe wolle die Finanzkrise zu weiteren Zukäufen nutzen. Wie der Europaticker meldet, wollen die Schweitzer-Brüder „die sächsischen Aktivitäten eines norddeutschen Entsorgungskonzerns übernehmen“. Gemeint ist die Firm Nehlsen mit Hauptsitz in Bremen. Geld, so Eric Schweitzer, sei genug vorhanden. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings nicht für die Beschäftigten: Die ALBA AG ist nicht an den Flächentarifvertrag der Branche gebunden und zahlt meist unter Tarif. Immer häufiger setzen die Schweitzer-Brüder sogar mies bezahlte Leiharbeiter ein, nicht selten die des eigenen Verleihunternehmens EURES. Lohneinbußen gibt es auch bei dem zweiten großen Unternehmen der ALBA-Gruppe, der Firma Interseroh mit Hauptsitz in Köln. Die Arbeiter einiger Standorte müssen kurzarbeiten. Die Schweitzer-Brüder haben erst in letzter Zeit über 20 Millionen Euro Interseroh-Aktien gekauft und besitzen jetzt einen Anteil von etwas mehr als 75 Prozent. &lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-26T13:31:47+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Sexy oder alles Lug &amp; Betrug?</title>
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&lt;p&gt;Wer ist ALBA? Was versteckt sich hinter diesem wohlklingenden Namen? Ein schöne Frau, eine Fußballmannschaft oder das Kürzel einer neuen Partei? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Klar, ALBA kennt jeder der die erfolgreiche Serie „Dark Angel“ (2000 bis 2002) oder andere Filme mit der Schauspielerin Jessica Alba gesehen hat (2007 bekam sie den Titel „Sexiest Women“ der Welt). In „Dark Angel“ spielt die Amerikanerin eine genetisch veränderte Soldatin, die für das Gute in der Gesellschaft kämpft. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das Gute, zumindest für gute Ergebnisse, kämpfen auch die tollen Basketballspieler von Alba Berlin. Mit acht deutschen Meisterschaften gehören sie zu den erfolgreichsten in der deutschen Korbball-Geschichte. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weniger bekannt dürfte heute der spanische Adelstitel Herzog von Alba sein. Sein bekanntester Träger, der 3. Herzog von Alba, war im 16. Jahrhundert als Schreckensherrscher berühmt-berüchtigt. Der Stadthalter der Niederlande hat die Aufstände der geknechteten Bevölkerung immer wieder blutig niedergeschlagen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An diesen Mann hat Franz Josef Schweitzer 1968 nicht gedacht, als er in Berlin die Firma ALBA gegründet hat. Auch an Jessica Alba und ihren Kampf für das Gute in der Welt nicht, denn die Amerikanerin ist erst 1981 geboren. Und der berühmte Basketball-Verein existiert unter diesem Namen erst seit 1991. ALBA ist seitdem Hauptsponsor. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nein, Schweitzer, ein weit gereister Bauingenieur, hat seine Unternehmen nach dem malerischen Städtchen Alba benannt, das im italienischen Piemont liegt. Und er wusste als gebildeter Mann, dass das Wort Alba aus dem Lateinischen kommt und weiß, rein und sauber bedeutet. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Während die Arbeiter des verstorbenen Firmengründers noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Chef hatten, verbinden die Beschäftigten der heutigen ALBA AG oft nicht Positives mit dem Firmennamen. Für sie ist der Name weder sexy noch steht er für persönlichen Erfolg wie bei den Spielern und Fans von Alba Berlin. So kursieren heute an den über 200 Standorten der ALBA-Gruppe auch Kürzel wie „Arbeite Lieber Beim Arbeitsamt“ oder „Alles Lug Betrug Asozial“. Wenn das Franz Josef Schweitzer wüsste. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Verfasser ist den Bloggern bekannt&lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-16T17:56:45+01:00</updated>
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<author><name>Bernd Steinmann</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Mindestlohn für die Abfallwirtschaft vereinbart</title>
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&lt;p&gt;ver.di meldet: &quot;Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Arbeitgeberverbände VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) und BDE (Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft) haben sich am 12. Januar 2009 auf einen  Mindestlohn für die Abfallwirtschaft geeinigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&#039;Mit unserer Einigung im Bereich der Abfallwirtschaft ist es gelungen, eine Branche einzubeziehen, die weit über 130.000 Beschäftigte umfasst&#039;, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott. &#039;Damit werden zukünftig alle die Beschäftigten vom Mindestlohn profitieren können, deren Arbeitgeber bisher nicht tarifgebunden sind und den Wettbewerb in der Branche bislang mit Dumpinglöhnen betreiben.&#039; Sobald das Ministerium eine Verordnung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz erlasse, werde fortan allen Beschäftigten in der Entsorgungswirtschaft ein Stundenlohn von mindestens 8,02 Euro zustehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Tarifvertragsparteien hätten mit ihrer Vereinbarung, die ab 1. Mai 2009 gelte, ein deutliches Signal gegen einen Wettbewerb zu Dumpinglöhnen gesetzt. Zukünftig müssten insbesondere auch in der privaten Abfallwirtschaft höhere Löhne gezahlt werden.&quot;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So, jetzt ist Alba am Zug.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unbedingt lesen:&lt;a href=&quot;http://bb.verdi.de/hintergrund/data/Hintergundinfo5_Alba_1503.pdf&quot; &gt;Ernster Konflikt bei ALBA&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

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<author><name>Alex Tolar</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Müll-Sortiererinnen im Arbeitskampf </title>
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&lt;p&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.streik.tv/sites/all/modules/flowplayer/FLVPlayer.swf?playList=http://www.streik.tv/playlist/2008-12-03/418&amp;amp;autoPlay=false&amp;amp;autoBuffer=false&amp;amp;autoSize=true&amp;amp;deBug=false&amp;amp;nid=http://www.streik.tv/counter/418&amp;amp;fullscreenbutton=true&quot; menu=&quot;false&quot; salign=&quot;lt&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;310&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; allowNetworking=&quot;all&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;STREIK.TV vom 3. Dezember 2008&lt;/p&gt;

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<author><name>Alex Tolar</name></author>
<title type="html" mode="escaped">Alba auf Shopping-Tour</title>
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&lt;p&gt;Der Verkauf des größten Entsorgungsunternehmens in Baden-Württemberg, der U-Plus AG (Jahresumsatz 305 Millionen Euro), hat unter den betroffenen 1.250 Beschäftigten für Unruhe gesorgt. Die Tochter der Energie Baden-Württemberg (EnBW) wird von der Alba-Gruppe übernommen. Nach Medienberichten  muss das Unternehmen mit Stammsitz in Berlin dafür 150 bis 200 Millionen Euro bezahlen. Ein Kauf, der nach Informationen von gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zum großen Teil kreditfinanziert ist und zwar über die amerikanische Investmentbank Goldmann Sachs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Wechsel von einem Milliarden schweren Konzern, der Sicherheit garantierte, zu einem Familienunternehmen, über dessen finanzielles Polster wenig bekannt ist, war für die Beschäftigten  von U-Plus ein Schock.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als die Betriebsräte davon Wind bekamen, dass eine Veräußerung unmittelbar bevorsteht, trafen sie sich in Stuttgart und beschlossen eine Unterschriftensammlung für einen Überleitungstarifvertrag, der die Arbeitsplätze und die Rechte der Beschäftigten absichern sollte. In fast allen Standorten fanden dann außerordentliche Betriebsversammlungen statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch die Fäden bei dem Millionen-Deal hatten EnBW-Chef Utz Claassen und sein Generalbevollmächtigter Amir Ghoreishi in der Hand. Da ein Tarifvertrag den Kaufpreis gemindert hätte, wollten sie von ihrer gern gezeigten „sozialen Verantwortung“ gegenüber den Beschäftigten nichts mehr wissen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Statt dessen versuchten sie, die Beschäftigten mit „wachsweichen Formulierungen“ zu beruhigen. Alba habe gegenüber der EnBW „überzeugend erklärt, die Standorte und die Arbeitsplätze sowie die Tarifgebundenheit der U-Plus-Gruppe zu erhalten“, erklärte Ghoreishi. Alba wolle „perspektivisch“ sogar weitere Arbeitsplätze schaffen und in die berufliche Ausbildung investieren. „Wenn dies ernst gemeint ist, dann hätte U-Plus darüber mit ver.di einen Tarifvertrag abschließen können“, sagt eine ver.di Sekretärin. „Und dann wären die Zusagen auch einklagbar gewesen.“ Jetzt muss die Gewerkschaft mit den neuen Eigentümern, den Schweizer-Brüdern, verhandeln. Und die werden darauf verweisen, dass sich der hohe Kaufpreis erst amortisieren müsse. So haben sie der U-Plus-Geschäftsführung bisher keine Vollmacht für Tarifverhandlungen gegeben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Derweil haben Axel und Eric Schweizer diverse Standorte ihrer Neuerwerbung im Südwesten besucht, um gute Stimmung zu verbreiten. Besonders geschickt stellte sich dabei Eric Schweizer an, „ein Schauspieler vor dem Herrn“, so einer, der ihn zum ersten Mal erlebt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der 41-jährige „Unternehmer des Jahres 2004“ redet schnell und gestikuliert viel mit seinen Armen. „Er versteht es, die Leute einzulullen“, berichtet ein Berliner ver.di-Sekretär, der sich seit vielen Jahren mit den Schweizer-Brüdern herumschlagen muss. „Mobbing, willkürliche Kündigungen, Tarifflucht, ja sogar einen Polizeieinsatz, das habe ich alles bei Alba schon erlebt“, berichtet der Kollege. Die Schweizers seien schlimme Lohndrücker. „Es gab Fälle, da wollten sie den Leuten ein Viertel ihres Entgelts wegnehmen“, erinnert er sich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In dieses Bild passt auch die Weigerung der Schweizer-Brüder, den Arbeitern und Angestellten die ihnen zustehenden Sitze im Aufsichtsrat zu geben, „obwohl dies ab einer Beschäftigten-Zahl von 2.000 vorgeschrieben ist“, sagt eine ver.di-Sekretärin.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit U-Plus zusammen arbeiten für die Schweizers jetzt über 7.000 Männer und Frauen. Auch einen Konzernbetriebsrat gibt es nicht mehr, obwohl er gesetzlich vorgeschrieben ist, wenn ein Unternehmen in einer Gruppe die anderen beherrscht. Alba hat etwa 110 Tochterunternehmen an 170 Standorten. Und dann hat Betriebsrat Rolf Gillé noch eine weitere Ungereimtheit entdeckt. Mitte 2006 holte EnBW-Chef Claassen Philipp Pommerenke als Generalbevollmächtigten in die U-Plus AG.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er war unter anderem bei Cleanaway tätig, aber auch bei Alba. Dies hat UPlus bei seiner Berufung der Öffentlichkeit verschwiegen. Pommerenke hat für Alba als Prokurist und für die Alba-Tochter ALBAServ als Geschäftsführer gearbeitet. Außerdem ist er geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsfi rma Buds (Business Development Services)   in Berlin. War der 41-jährige Ingenieur also ein U-Boot bei U-Plus oder gehörte seine Einstellung schon zum Deal zwischen der EnBW und Alba, fragt sich Rolf Gillé. „Ich möchte nichts unterstellen“, sagt der Gewerkschafter, „aber ich erwarte von den Verantwortlichen eine eindeutige Antwort“.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch das Wichtigste für die U-Plus-Beschäftigten sei jetzt der Überleitungstarifvertrag, der die Arbeitsplätze und die alten Rechte der U-Plus-Belegschaft – allen voran die Tarifbindung – dauerhaft sichert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Müll-Report Mai 2007&lt;/p&gt;

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<updated>2009-01-06T11:52:57+01:00</updated>
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